
Die Schönheit der Erde
Bevor es um Verlust geht, geht es ums Staunen: eine Reise durch die Klimazonen – Eiswüste, Regenwald, Savanne, Zuhause.
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Energieberatung
Nachhaltige Bildung in der Grundschule seit 2012
Ein Klimaschutzprojekt für Grundschulklassen in Baden-Württemberg – mit Experimenten, Musik und einem Versprechen, das mit nach Hause geht.
01 Das Projekt
Man erklärt ihn mit einem Glas Wasser, einem Lied und einem Spiel, bei dem die ganze Klasse aufspringt. Genau dafür gibt es die Klimahelden.
Unser Klimaschutzprojekt wird in immer mehr Grundschulen in Baden-Württemberg durchgeführt. Im Jahr 2012 gewann das Projekt den Wettbewerb der Baden-Württemberg Stiftung zur Nachhaltigen Bildung, anschließend erfolgte die Projektentwicklung in Heilbronn. Über drei Jahre hinweg wurde das Konzept an 49 Klassen getestet und weiterentwickelt – mit den Rückmeldungen der Lehrkräfte, der Eltern und vor allem der Kinder selbst. Seitdem zieht unser Klimahelden-Projekt immer größere Kreise.
Aktuell können sich Grundschulen kostenfrei bei uns anmelden in Stuttgart, im Landkreis Böblingen, in Rottenburg und in Singen am Hohentwiel. Getragen wird das Projekt von Kommunen, Stadtwerken und Sponsoren, die den Klimaschutz dort beginnen lassen wollen, wo er am längsten wirkt: bei den Kindern.
Wenn Sie Fragen zum Projekt haben oder mit Ihrer Grundschulklasse teilnehmen möchten, rufen Sie uns gerne an. Sie finden uns auch als BNE-Akteur gelistet bei der UNESCO.
„Wir sind
Klimahelden!“
Am Ende jedes Projekts steht dieses Foto: die ganze Klasse, in den T-Shirts, die sie behalten dürfen – und mit dem Satz, den sie sich in drei Doppelstunden selbst erarbeitet hat.
Ihre Klasse als nächste?02 Das Konzept
Für jede Klasse bringen unsere Dozentinnen eigenes Material mit: Tafelbilder zum Anheften, Arbeitsblätter, Karten, Bilder und Versuchsaufbauten. Nichts davon ist Standardware aus dem Lehrmittelkatalog – alles wurde für dieses Projekt entwickelt und über Jahre an echten Klassen erprobt.
Die komplexen Zusammenhänge werden dabei konsequent in die Welt eines Acht- bis Zehnjährigen übersetzt. Kindgerechte Arbeitsblätter machen aus dem Treibhausgaseffekt eine Decke, aus dem Klimawandel Fieber und aus dem CO₂-Fußabdruck eine Entscheidung an der Bushaltestelle.
Musik, Erdenrap, Spiele und Experimente machen unser Projekt zum einprägsamen Erlebnis. Die Kinder sitzen nicht drei Doppelstunden lang still – sie stehen auf, singen mit, springen zwischen Antwortfeldern hin und her und beugen sich gemeinsam über ein Glas, in dem gerade das Festlandeis schmilzt.
Und über allem steht ein einziger Satz, den am Ende jedes Kind mitnimmt:
„Ich bin ein Klimaheld und bewahre meine Welt!“
03 Der Ablauf
Von der Schönheit der Erde bis zu dem, was jedes Kind am nächsten Morgen anders machen kann – die Kapitel bauen aufeinander auf und erzählen zusammen eine einzige, zusammenhängende Geschichte.
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Bevor es um Verlust geht, geht es ums Staunen: eine Reise durch die Klimazonen – Eiswüste, Regenwald, Savanne, Zuhause.
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Der natürliche Treibhauseffekt – die unsichtbare Decke, die unseren Planeten überhaupt erst bewohnbar macht.
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Eine Zeitreise von der ersten Fabrik bis zur heutigen KI – und mit jeder Erfindung wird die Decke aus CO₂ dichter.
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Die Erde bekommt Fieber. Wir erklären das, was Kinder aus den Nachrichten kennen, in Bildern statt in Statistiken.
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Für Eisbär, Korallenriff und Bauernhof – und für uns. Das Eiswürfel-Experiment macht das Abstrakte greifbar.
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Klimafreundliches Verhalten, das ein Kind wirklich beeinflussen kann: der Schulweg, der Einkauf, das Licht, der Teller.
Mehr erfahren„Ich bin ein Klimaheld
und bewahre meine Welt!“
Die zentrale Botschaft des Projekts.
04 Besondere Elemente
Unser Glas steht dabei für unseren blauen Planeten. Darin blau gefärbtes Wasser für die Ozeane, aufgeklebt die flache Silhouette einer Stadt am Meer und obenauf eine Metallplatte mit Löchern für die Eisberge der Antarktis.
Mit einem Flambierbrenner wird die menschenverursachte Erderwärmung und ihre Folgen im Zeitraffer sichtbar. Gebannt beobachten die Kinder, wie das Polareis zu schmelzen beginnt und schließlich ins Meerwasser fließt. Der Wasserspiegel steigt und das Festland versinkt.
Wir sprechen über die Folgen des Klimawandels:
Unten beginnt eine Zeitreise von 1820 bis 2200. Scrollen Sie weiter und sehen Sie, wie sich unsere Welt mit jedem Grad verändert – und was passiert, wenn wir umsteuern.
1820 · Vor den Fabriken
Geheizt wird mit Holz, gereist mit Pferd und Segelschiff. Gletscher, Meereis und Korallenriffe sind intakt, in der Luft liegen rund 280 Teile CO₂ pro Million – so viel wie seit Jahrtausenden. Das ist unser Ausgangspunkt: null Grad Erwärmung.
1850 bis 1900 · Kohle und Dampf
Dampfmaschinen treiben Fabriken an, 1835 fährt die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Überall wird Kohle verbrannt. Das Klima merkt davon noch kaum etwas – dieser Zeitraum gilt in der Wissenschaft bis heute als Vergleichswert. Aber das CO₂ in der Luft beginnt zu steigen.
1950 · Auto, Öl und Strom
1886 baut Carl Benz in Mannheim das erste Auto – jetzt fahren Millionen. Kraftwerke liefern Strom, Erdöl wird zum wichtigsten Brennstoff, Städte wachsen in die Landschaft. Die Erde ist etwa 0,2 Grad wärmer als vor der Industrialisierung.
2000 · Die große Beschleunigung
Flugzeuge, Autobahnen, Containerschiffe, Plastik: Der Energieverbrauch der Welt hat sich seit 1950 etwa vervierfacht. Als 1958 auf Hawaii die CO₂-Messung beginnt, sind es 315 ppm – im Jahr 2000 schon 370. Die Decke aus Treibhausgasen wird dichter, die Erde ist rund 0,7 Grad wärmer.
2015 · Die 1-Grad-Marke
2015 liegt die Erde erstmals ein Grad über dem vorindustriellen Wert. Im selben Jahr beschließen fast alle Länder in Paris: Die Erwärmung soll deutlich unter 2 Grad bleiben, möglichst bei 1,5 Grad.
Folgen: Grönland und die Antarktis verlieren jedes Jahr mehr Eis, die Alpengletscher schrumpfen sichtbar, erste Korallenriffe bleichen aus.
Heute · 2025
2024 war das erste Jahr über 1,5 Grad, in Deutschland ist es seit 1881 sogar 2,5 Grad wärmer. Das Meer steht schon gut 20 Zentimeter höher als um 1900.
Warum steigt das Meer? Festlandeis auf Grönland, in der Antarktis und in den Bergen schmilzt, das Wasser fließt ins Meer – und warmes Wasser dehnt sich aus. Schmelzendes Meereis hebt den Spiegel kaum: Es schwimmt ja schon, wie ein Eiswürfel im Glas.
Hier stoppt die Zeitreise. Wie geht es weiter? Das entscheiden wir. Wählen Sie einen Weg:
Scrollen Sie weiter in die Zukunft. Oben können Sie jederzeit zwischen den beiden Wegen umschalten.
2035 · Die Wende beginnt
Windräder und Solardächer liefern den Strom, Schornsteine gehen aus. Elektrische Bahnen, Bus, Rad und die eigenen Füße ersetzen viele Autofahrten.
Was sich ändert: Die Luft wird sauberer. Das Eis schmilzt aber noch weiter – das Klima reagiert mit Verzögerung.
2035 · Weiter wie bisher
Die Kraftwerke laufen weiter, der Verkehr wächst. Anfang der 2030er-Jahre ist die 1,5-Grad-Grenze im Mittel überschritten.
Folgen: Hitzewellen kommen rund viermal so oft wie früher, 70 bis 90 Prozent der Korallenriffe gehen verloren.
2050 · Klimaneutral
Die Welt stößt nur noch so viel CO₂ aus, wie Wälder, Moore und Technik wieder aufnehmen. Die Erwärmung erreicht mit rund 1,6 Grad ihren Höhepunkt.
Was sich ändert: Der Smog ist weg, neue Wälder wachsen. Das Eis hört auf zu schrumpfen.
2050 · 2 Grad
Um die Mitte des Jahrhunderts ist die 2-Grad-Marke erreicht.
Folgen: Die Arktis ist im Sommer mindestens alle zehn Jahre eisfrei, das Festlandeis schmilzt immer schneller. Mehr als 99 Prozent der Korallenriffe sind verloren.
2075 · Die Erde atmet auf
Wälder und Moore holen CO₂ aus der Luft, die Menge in der Atmosphäre sinkt. Die Temperatur geht Schritt für Schritt zurück.
Was sich ändert: Fische kehren in die Riffe zurück, das Meereis der Arktis erholt sich.
2075 · Rund 2,4 Grad
Der CO₂-Ausstoß bleibt hoch, die Erde wird weiter wärmer.
Folgen: Dürren, Waldbrände und Ernteausfälle nehmen zu, Stürme werden heftiger. Von den Alpengletschern bleibt nicht mehr viel.
2100 · 1,4 Grad
Im günstigsten Szenario des Weltklimarats liegt die Erwärmung im Jahr 2100 wieder bei rund 1,4 Grad.
Was sich ändert: Der Eisbär hat wieder festes Eis. Das Meer steigt zwar noch – aber viel langsamer. Häuser auf Stelzen schützen die Küste.
2100 · Fast 3 Grad
Mit der heutigen Klimapolitik steuert die Welt laut UN-Umweltprogramm auf rund 2,8 Grad bis 2100 zu.
Folgen: Der Meeresspiegel liegt rund 70 Zentimeter höher als um 1900. Flache Inseln und Küstenorte werden überflutet, Menschen müssen ihre Heimat verlassen.
2150 · Ein langer Atem
Ganz langsam legen Gletscher und Eis wieder zu. Das dauert Jahrzehnte bis Jahrhunderte – das Eis vergisst die Erwärmung nicht so schnell.
Was sich ändert: Das Meer steigt kaum noch, Wälder und Riffe sind wieder voller Leben.
2150 · Das Meer steigt weiter
Auch wenn die Erwärmung langsamer wird: Das Eis schmilzt weiter, das Meer steigt immer weiter.
Folgen: Allein das Eis Grönlands reicht für gut 7 Meter Meeresspiegel, das der Antarktis für 58 Meter. Schon heute leben rund 680 Millionen Menschen in tief liegenden Küstengebieten.
2200 · Unsere Ur-Ur-Enkel
Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt in 200 Jahren aussieht. Jedes Zehntelgrad zählt – und genau hier beginnen die Klimahelden.
Das Ergebnis: Klare Luft, grüne Wälder, Eis an den Polen und in den Bergen – nicht alles wie 1820, aber eine Welt, in der man gut leben kann.
2200 · Eine andere Welt
Das Festlandeis ist fast verschwunden, das Meer hat sich weite Teile der Küste geholt. Noch lässt sich das verhindern.
Jetzt vergleichen: Schalten Sie oben auf „Mit Klimaschutz“ – und sehen Sie, was möglich ist.
Und was kann ich selbst tun? · Zum Mitmachen für Kinder
Such dir aus, was du ab heute für unsere Erde tust. Schreib deinen Vornamen dazu – und häng die Karte zu Hause gut sichtbar auf.
Dein Name bleibt auf deinem Gerät und wird nirgendwohin geschickt.
Musik, Erdenrap & Spiel
Jetzt reinhören
„Ich bin stark, ich bin fit und darum mach ich mit …“
Die Freude am Singen und an der Bewegung dazu sowie ein einprägsamer Text, mit dem sich die Kinder identifizieren, sorgen dafür, dass die Botschaft hängen bleibt – und die Kinder das Lied noch Wochen später auf dem Schulhof singen.
Bewegter Unterricht im Klassenzimmer zusammen mit dem Sammeln der begehrten Klimapunkte-Stempel macht viel Spaß – und deutlich, dass jedes Kind die Welt mit dem eigenen Verhalten verändern kann.
Probier es selbst! Frage 1 von 5
Wie kommst du am klimafreundlichsten zur Schule?
05 Was mit nach Hause geht
Am Ende des Projekts geht nicht nur ein Kind nach Hause, sondern auch eine Aufgabe – und drei Dinge, die dafür sorgen, dass das Thema am Küchentisch weiterlebt.

Mit dem Klima-Punktepass sammeln die Kinder beliebte Klimahelden-Stempel: für klimafreundliches Verhalten der ganzen Familie, für Kurzstrecken ohne Auto – etwa den Schulweg – und für richtige Antworten im Spiel „1, 2 oder 3“.
Wir laden damit die ganze Familie ein, herauszufinden, wo die individuellen Möglichkeiten liegen, den persönlichen CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren.

Zum Abschluss des Projektes bringen die Kinder einen individuell gestalteten Klimaschutz-Vertrag nach Hause. Hier treffen sie mit ihren Eltern eine Vereinbarung, in welchen Bereichen ihr persönlicher Beitrag zum Einsparen von CO₂ liegen soll.
Der Vertrag wird gemalt, ausgefüllt und unterschrieben – und hängt danach in vielen Familien monatelang am Kühlschrank.
Vertrag als PDF ansehen
Die Kinder erhalten zudem als Geschenk ein Klimahelden-T-Shirt – fair gehandelt und aus Biobaumwolle –, das sie noch lange an das Projekt erinnern wird – mit der Botschaft, die sie sich selbst erarbeitet haben:
„Ich bin ein Klimaheld!“
06 Die Filme
Zwei Filme, zwei Blickwinkel: Im Klassenzimmer erzählen die Kinder selbst, was sie mitgenommen haben – und an unserem Mitmach-Stand sieht man, wie das Projekt auch außerhalb der Schule Kreise zieht.
Beide Filme liegen auf unserem eigenen Server – es werden keine Daten an Dritte übertragen.
07 Schulwegeplanung
Viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht – oft bei weniger als 500 Metern Schulweg. Als Grund nennen Eltern meist den gefährlichen Weg. Dabei liegen die größten Gefahren ausgerechnet im Bringverkehr direkt vor der Schule.
Kinder, die zu Fuß gehen, lernen den Verkehr Schritt für Schritt kennen, erobern ihr Viertel und kommen wach und konzentriert im Unterricht an. Mit der Schulwegeplanung machen wir Wege sicher und attraktiv – und die Stadt nebenbei kinderfreundlicher: Jede Grundschule ist ein Trittstein, über den sich ein ganzes Viertel umgestalten lässt.
„Eine kindgerechte Stadt ist immer auch eine altengerechte Stadt.“
Und sie leitet die Verkehrswende ein: Nur gute Fuß- und Radwege lassen das Auto auf kurzen Strecken stehen.
Für Eltern · Schulweg-Rechner
Stellen Sie ein, wie weit die Schule entfernt ist – der Rechner zeigt, was ein Schuljahr ohne Elterntaxi bewirkt. Gerechnet wird mit Hin- und Rückfahrt des Autos, denn das Elterntaxi fährt ja auch wieder heim.
Annahmen: 38 Schulwochen, ein durchschnittlicher Pkw mit rund 0,17 kg CO₂ pro Kilometer (Umweltbundesamt; auf kurzen Strecken mit kaltem Motor eher mehr). Das entspricht etwa 7,2 Litern Benzin auf 100 km, 1 Liter Benzin ergibt 2,37 kg CO₂; Spritpreis 1,75 € pro Liter. Gehtempo 4 km/h. 1 kg CO₂ füllt etwa 540 Liter, eine Badewanne rund 150 Liter.
BegehungWir laufen das Schulumfeld ab – zum ersten Mal aus der Sicht der Kinder.
BeteiligungEltern und Kinder bringen ihre Erfahrung ein: im Workshop, per Fragebogen oder online.
KartierungGefahrenpunkte werden diskutiert, kartiert und mit Umbau-Empfehlungen versehen.
EmpfehlungEltern bekommen einen Schulwegplan, die Stadt einen Maßnahmenkatalog.Drei Beispiele aus unserer Arbeit – jeweils der komplette Plan als PDF, so wie ihn Eltern und Stadtverwaltung bekommen haben.
08 Unser Team
Unterrichtet wird das Projekt von ausgebildeten Dozentinnen, die die Materialien und den Ablauf in- und auswendig kennen – und die wissen, wie man eine dritte Klasse nach der großen Pause wieder einfängt.

Projektleitung
„Du musst die Veränderung sein, die Du in der Welt sehen willst.“Mahatma Gandhi

Dozentin · Landkreis Böblingen
„Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen.“Dalai Lama

Dozentin · Landkreis Böblingen
„Jeder starke Baum war einmal eine kleine Pflanze und jede große Tat beginnt mit einem kleinen, guten Gedanken.“Unbekannt

Dozentin · Stuttgart
„Nicht verschwenden, wiederverwenden!“Rocky, Paw Patrol

Dozentin · Stuttgart
„Wenn an vielen kleinen Orten viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, wird sich das Angesicht unserer Erde verändern.“Afrikanisches Sprichwort
09 Aktuelles & Presse
Seit über zehn Jahren begleiten Lokalzeitungen, Amtsblätter und Gemeindebriefe das Projekt. Alle Artikel lassen sich anklicken.
„Im Klassenzimmer der Körschtalgrundschule funktioniert Klimaschutz ganz ohne erhobenen Zeigefinger.“Stuttgarter Amtsblatt · November 2023
„Wie wird man ein Klimaheld, eine Klimaheldin? Gute Frage, schlichte Antwort: Man lernt es an der Schule.“Gäubote Herrenberg · Januar 2024
„Kinder tragen das Thema Umweltschutz in die Familien, dort wird es diskutiert. Wer sich bewegt, bewegt etwas.“Evangelische Kirche · März 2021
SüdkurierJuli 2026 · Kinder- und Jugendstadtfest Singen/Hohentwiel
Stadtzeitung SindelfingenMärz 2024
Gäubote HerrenbergJanuar 2024 · PDF
Stuttgarter AmtsblattNovember 2023 · PDF
Ev. KircheMärz 2021 · PDF
Stuttgarter AmtsblattJuni 2019 · PDF
Böblinger BoteMai 2019 · PDF
Singen KommunalMai 2018 · PDF
Singen KommunalJuni 2018 · Mobilität Waldeck-Schule
Stuttgarter NachrichtenDezember 2015
Stuttgarter ZeitungDezember 2013 · Klimaschutz in Weilimdorf
Gut zu wissen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir erklären gerne alles persönlich.
07731 / 92 28 28 0Nichts. Das Projekt ist für Grundschulen kostenfrei. Getragen wird es von Kommunen, Stadtwerken und Sponsoren, die Klimaschutz dort beginnen lassen wollen, wo er am längsten wirkt: bei den Kindern.
Für Grundschulklassen der Stufe 3 oder 4. Die Inhalte sind konsequent in die Welt von Acht- bis Zehnjährigen übersetzt.
Ja, seit der Reform des Bildungsplans 2016 ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als eine von sechs sogenannten Leitperspektiven verankert. Das bedeutet, dass sie kein eigenes Einzelfach ist, sondern als fächerübergreifendes Prinzip in verschiedenen Unterrichtsfächern verpflichtend einbezogen werden muss. Besonders intensiv wird dies im Sachkundeunterricht aufgegriffen:
1. Naturphänomene und Ressourcenschutz:
Im Themenbereich Wasser lernen die Schülerinnen und Schüler den Wasserkreislauf kennen. Dieses Wissen transformieren die Kinder im Projekt auf den stattfindenden Klimawandel. Wasser als lebenswichtige Ressource wird zunehmend knapper beispielsweise in Afrika aber auch bei uns mit dem Verweis auf die rasant schmelzenden Gletscher.
2. Tiere, Pflanzen und Artenschutz:
Die Kinder entwickeln ein Verständnis für die Notwendigkeit von Natur-, Umwelt- und Artenschutz. Sie werden mit dem Klimahelden-Projekt für ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber ihrer Umwelt und der biologischen Vielfalt sensibilisiert und lernen die unterschiedlichen Klimazonen anhand der dort lebenden Tiere kennen. Auch Schutzmaßnahmen der Kinder selbst zur Klimaanpassung werden thematisiert wie z.B. die Verwendung von Sonnencreme, Schutzkleidung oder ausreichendem Trinken.
3. Konsum, Kultur und globale Perspektiven
Im Bereich „Demokratie und Gesellschaft“ vergleichen die Schüler ihre eigene Lebenswelt mit anderen Räumen (z. B. bezüglich Essen, Wohnen oder klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen). Das bildet die Grundlage, um globale Zusammenhänge von Konsum und Gerechtigkeit zu verstehen. Im Projekt werden die negativen Seiten der globalisierten Welt hinsichtlich der Treibhausgase aufgezeigt und die Bedeutung regionaler Lebensmittel- und Konsumprodukte hervorgehoben.
4. Energie:
Im Projekt wird die Klimaschädliche Wirkung fossiler Energien sowie deren Endlichkeit wird aufgezeigt und unbegrenzter, CO2-neutraler Energie wie Sonne, Wind und Wasser gegenübergestellt.
Drei Doppelstunden, also sechs Unterrichtsstunden à 45 Minuten. Die Stunden bauen aufeinander auf – von der Schönheit der Erde bis zu dem, was jedes Kind selbst tun kann.
Damit die Dozentin pünktlich starten kann, ist es wichtig, dass die komplette Tafelinnenseite geputzt zur Verfügung steht.
Ausgebildete Dozentinnen aus unserem Team, die Materialien und Ablauf in- und auswendig kennen.
Den Klima-Punktepass, einen selbst gestalteten Klimaschutz-Vertrag, den sie mit ihren Eltern ausfüllen, und ein Klimahelden-T-Shirt als Geschenk.
Aktuell ist das Projekt in Stuttgart, im Landkreis Böblingen, in Rottenburg und in Singen am Hohentwiel buchbar. Wenn Ihre Kommune, Ihr Stadtwerk oder ein Unternehmen vor Ort das Projekt fördern möchte, sprechen Sie uns gerne an.
Als Sponsor oder Klassenpate ermöglichen Sie Grundschulklassen in Ihrer Region die Teilnahme am Projekt. Als Dank nennen wir Sie mit Ihrem Logo im Projektflyer und auf unserer Webseite und laden Sie zu gemeinsamen Presseterminen ein, bei denen Sie als Unterstützer erwähnt werden. Sprechen Sie uns gerne an: Frau Esch, 07731 / 92 28 28 0. Per E-Mail anfragen
Mit unserem Anmeldeformular (PDF): Füllen Sie es aus und schicken Sie es bis spätestens Mitte Juli per E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung Klimaheld“ an Frau Esch. Das Klassenbudget ist begrenzt, die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Bei Fragen erreichen Sie uns unter 07731 / 92 28 28 0.
10 Mitmachen
Anmelden können sich aktuell Schulen in Stuttgart, im Landkreis Böblingen, in Rottenburg und in Singen am Hohentwiel. Füllen Sie einfach das Anmeldeformular aus und schicken Sie es bis spätestens Mitte Juli per E-Mail mit dem Betreff „Anmeldung Klimaheld“ an uns. Das Klassenbudget ist begrenzt, die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben. Fragen? Rufen Sie uns gerne an.